Wenig spektakulär: Bäckmann kommt wie Beckmann, Bachmann, Beekmann, Bechmann von jemandem, der an einem Bach wohnt:
| Bachmann | mittelhochdeutscher Wohnname für jemanden "der am Bache wohnt" Erstes bekanntes Vorkommen: Bachmann (um 1286) |
| Beckmann | Wohnname für jemanden, "der am Bach wohnt". |
Der erste Haibacher (Grünmorsbacher) Bäckmann schrieb sich noch mit "e", aber dann war es auf einmal ein "ä". Ein Schreibfehler?
Eine sichere Namenserwähnung stammt aus dem Jahr 1593, der Autor Balthasar Bäckmann hat in diesem Jahr ein Buch mit dem Titel "Indiciorum genethliacorum de nativitate generosi d. d. Hermanni comitis in Manderscheid et Blanckenheim" veröffentlicht. Eine Ausgabe davon steht im historischen Archiv der Stadt Köln.
Die Verteilung der Bäckmänner in Deutschland:
| Armenisch | Բեկման |
| Russisch | Бекман |
| Thailändisch | แบคมันน์ |
In der westlichen Ortlergruppe liegt zwischen der Thurwieserspitze und der Trafoier Eiswand der knapp ein Kilometer lange Bäckmanngrat, benannt nach dem Petersburger Naturforscher und Staatsrat Carl Bäckmann.
von Links: Eiskögelen, Thurwieser, Bäckmanngrat, (dahinter der Gipfel der Königspitze) und die Trafoier Eiswand
(Foto Copyright Ulrich Moesslang und www.moesslang.net)
Fragen, Fehlermeldungen, Tipps und Hinweise per Mail an Marcus Bäckmann, danke. Aktualisierung am 30.01.2010